Physiotherapie in der Marcusallee
Sandra Grunert
Marcusallee 39 • 28359 Bremen
Telefon: 0421 - 24 28 140
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PNF-Methode
 
Was ist PNF?
 
Die Abkürzung PNF steht für: Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, und bedeutet das Zusammenspiel von Nerven und Muskulatur. Gemeint ist damit in der Physiologie die Reizbildung und -leitung im nervalen und muskulären System für ein sinnvolles Zusammenspiel aller Muskeln und Gelenke des Körpers.

Die Methode wurde in den Jahren 1946 bis 1951 in Amerika von dem Neurophysiologen Dr. Kabat und der Physiotherapeutin Margaret Knott entwickelt. Sie basiert auf neurophysiologischen Grundprinzipien, die von Sherrington, Hellebrandt, Pavlow u. a. beschrieben wurden.
 
Diese aktive Methode besteht aus definierten Bewegungsmustern, orientiert an der normalen motorischen Entwicklung. Die Bewegungsmuster (Pattern) zeigen sich in Halte- (statisch) und Bewegungsfunktionen (dynamisch) unseres Körpers.

Überwiegend sind sie für das nicht geübte Auge weniger auffällig, obwohl sie bei normaler Motorik immer vorhanden sind. Sie verlaufen dreidimensional und diagonal, da die Muskulatur spiralig angelegt ist. Mit diesen definierten Bewegungsmustern und bestimmten Techniken wird therapeutisch gearbeitet. Es werden Stimuli wie z. B. Druck, Zug, Dehnung und Widerstand, Extero- und Propriozeptoren ausgenutzt. ln einer festgelegten Art und Folge durchgeführt, kommt es zu den erwarteten Reaktionen im Sinne einer vermehrten Muskelkontraktion oder auch -entspannung. (Anbahnung bzw. Erleichterung einer Bewegung).
 
Ziele der Anwendung sind:
 
1.   Muskelspannung normalisieren
→    Spastizität herabsetzen
→    schwache oder gelähmte Muskeln aktivieren = fazilitieren
 
2.   Fördern der
→    motorischen Kontrolle
→    Mobilität
→    dynamischen Stabilität, Ausdauer, Kraft
→    Geschicklichkeit, Koordination
 
Die Auswahl und Durchführung der Pattern und Techniken richten sich immer nach der individuellen Situation des Patienten.

Die Therapie erfaßt den Menschen ganzheitlich und setzt immer bei seinen stärksten Körperabschnitten an, um gezielt die Schwächen – im Sinne der motorisch normalen Funktionen – zu erreichen. Auch psychologisch bedeutet dieser Therapieansatz, dass der Patient seine Stärken erkennt und so positiv motiviert, gezielte Aktivitäten aufbauen kann.