Physiotherapie in der Marcusallee
Sandra Grunert
Marcusallee 39 • 28359 Bremen
Telefon: 0421 - 24 28 140
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Bobath für Erwachsene
 
Sie hatten einen Schlaganfall?
 

Mit der Bobath-Therapie helfen wir Ihnen gern zurück in den Alltag.

Das Bobath-Konzept wurde 1943 von der Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Ehemann, dem Neurologen Dr. Carl Bobath entwickelt, als Sie erkannten, dass sich die Spastik in Abhängigkeit von der Lagerung und Stellung des Körpers entwickelt.

Das heute empirisch weltweit anerkannte krankengymnastische Konzept beinhaltet eine ganzheitliche therapeutische Behandlung für Hemiplegiker.
 
Die Ziele des Bobath-Konzeptes lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:
 
Verbesserung der hemiplegischen Seite in Koordination mit der gesunden Seite
 
Wiedererlernen verlorengegangener Bewegungsfähigkeiten
 
Hemmung der Spastizität und der abnormen Haltungs- und Bewegungsmuster
 
Entwicklung der Körpersymmetrie und des Gefühles von Körpermitte
 
Verhindern von Schmerzen und Kontrakturen
 
Erhöhen von Selbständigkeit und Sicherheit in alltäglichen Situationen
 
Das Bobath-Konzept wird ebenfalls angewandt bei der Pflege, Lagerung, dem Toilettentraining, dem Sitzen im Rollstuhl, beim Gehen, Ankleiden und der Nahrungsaufnahme. Unter Führung des Therapeuten lernt der Patient, seine betroffene Seite immer wieder in alltägliche Situationen einzubeziehen.

Physiologisch macht sich das Bobath-Konzept die Plastizität des Gehirns, also dessen lebenslange Lernfähigkeit zunutze. Dabei ist es wichtig, dass Therapeuten immer wieder die richtigen Anweisungen geben, damit der Patient so viel wie möglich und richtig lernt. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Sensibilisierung des Tastsinns zu. So ist das Gehirn in der Lage, ohne die Kontrolle anderer Sinne jederzeit Informationen über die Lage und Stellung des Körpers und der Extremitäten zueinander zu erhalten. Zu Beginn der Therapie kann der Patient seine betroffene Seite in der Regel nicht aktiv einsetzen. Dann muss der Therapeut dies für den Patienten tun, indem er z. B. beim Essen die Gabel zum Mund führt.
 







Der bei Krankheitseintritt noch schlaffe Muskeltonus wird normalerweise nach wenigen Wochen spastisch. Spastik bedeutet, der Muskeltonus ist krampfartig erhöht und nimmt bei einer Dehnung weiter zu. Das kann auch zu übersteigerten Reflexen und unkontrollierten Bewegungsreaktionen führen. Der Patient sollte Bewegungsabläufe erlernen, die den spastischen Muskeltonus hemmen, damit er selbst den Muskeltonus beeinflussen kann.